Material Compliance

Jeder Kunststoffverarbeiter sieht sich mit einer Fülle von Regeln zur Produktsicherheit konfrontiert.

In der ersten Stufe bestätigt er die Konformität nach der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 und erhält die Sicherheitsdatenblätter seiner Rohstoffe, für die die CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 maßgebend ist.

In der zweiten Stufe verpflichten die Kunden den Kunststoffverarbeiter noch zusätzlich Konformitätsdokumente auf Grund weiterer Regeln auszustellen, z. B. zum Food Contact oder zu Kundenstandards.

Dienstleistung:

Mit meiner Erfahrung als Sachverständiger für Material Compliance in der Kunststoff-Industrie erstelle ich im Auftrag meiner Klienten die wesentlichen Konformitätsdokumente, z. B.

  • eine Declaration of Compliance nach Anhang IV der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 – Kunststoffe mit Lebensmittelkontakt.
  • Meldungen an die bisherigen nationalen Giftnotrufzentralen der 27 EU-Staaten und
  • ab 2021 sogenannte „Poison Centre Notifications“ nach Anhang VIII der CLP-Verordnung zentral an die Chemieagentur ECHA.

Aktuelles

Ab dem 01.01.2021 kommen auf Exporteure von Automobilteilen nach Kalifornien neue Pflichten zu.

8. Oktober 2020
Ab diesem Zeitpunkt müssen sie zum Beispiel SVHC, die in Europa nach REACH-Verordnung nominiert sind, offenlegen. Man höre und ...

Ab 05.01.2021 gibt es in Europa ein neues „Bürokratie-Monster“ – die SCIP-Datenbank

8. Oktober 2020
SCIP (Substances of Concern In Products) ist eine Datenbank für Informationen über SVHC in Erzeugnissen gemäß der Abfallrahmenr...

Ab Mai 2021 gelten neue Migrationsgrenzwerte für Aluminium und Formaldehyd laut Spielzeugrichtlinie (EG) Nr. 2009/48.

8. Oktober 2020
Die niedrigeren Grenzwerte gelten dann auch für importiertes Spielzeug aus Fernost.

© Hans-Georg Hock, Dipl.-Ing. (TU) KunststoffManagement

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